Erfolg für die Sportlerklasse

Auf Einladung des Moerser SC nahm die Sportlerklasse am sogenannten Adler-Cup teil.

Circa 100 Volleyballer und Volleyballerinen der Jahrgänge 2009 und 2010 tummelten sich in der Dreifachsporthalle des Adolfinum in Moers und hatten viel Spaß und Freude an der attraktiven Sportart.

Die Sportlerklasse startete mit 2 Mannschaften, die mit viel Engagement und Ehrgeiz bei der Sache waren und um jeden Punkt kämpften. Doch nicht nur um Punkte ging es den beiden Klassenlehrern Helga Deselaers und Andreas Kneilmann. So wurde besonders Wert darauf gelegt, dass die Mannschaften einen gesunden Teamspirit entwickelten und die Akzeptanz von Fehlern innerhalb einer Mannschaft sehr wichtig ist. Beides klappte im Verlauf des Turniers immer besser, so dass über die mannschaftliche Geschlossenheit ein nicht erwarteter dritter und ein achter Platz von insgesamt 12 teilnehmenden Mannschaften heraussprang.

Besuch auf dem jüdischen Friedhof

Mehr- oder eintägige Fahrten in die Niederlande, nach Frankreich und nach Belgien gehören genauso selbstverständlich zum Unterricht an der „Realschule An der Fleuth“ wie der Besuch von Ausstellungen, Theater- und Kinoaufführungen sowie der Gang zu den Kirchengebäuden und zu den Friedhöfen der beiden christlichen Konfessionen. In der 6. Jahrgangsstufe, in der das Thema „Das Judentum“ auf dem Lehrplan steht, nehmen die Religionslehrerinnen gern die Möglichkeit wahr, den Gebetsraum in Issum zu besuchen oder einen Gang über den jüdischen Friedhof am Boeckelter Weg zu machen.

So begab sich Anfang Februar dieses Jahres eine 21-köpfige Schülergruppe in Begleitung ihrer Religionslehrerin Hildegard van Hüüt zu dem Friedhof, auf dem sich noch ca. 100 Gräber verstorbener Juden aus Geldern und Umgebung befinden. Ungeordnet herumstehende Grabmäler, auf denen die Namen und die Geburtsdaten der Verstorbenen eingemeißelt sind, sind die Relikte, die von den Grabstätten übriggeblieben sind. Dem einen oder anderen Verstorbenen waren nette Abschiedsworte, wie man sie auch auf christlichen Grabmälern vorfindet, gewidmet. Aufmerksam lasen sich die Schülerinnen und Schüler diese Widmungen durch und brachten Menschen, an die mit den Worten „Hier ruht unsere geliebte und unvergessene Mutter“ erinnert wird, die Wertschätzung entgegen, die den Verstorbenen gebührt. Statt des christlichen Kreuzes bot sich den Schülern auf manch einem Grab der Davidsstern dar. Besonders interessiert nahmen die Schülerinnen und Schüler die Steine, die die jüdischen Angehörigen bei ihren letzten Besuchen als stiller Gruß auf den Grabmälern abgelegt hatten, wahr.  Dieser Brauch könnte –  älteren Forschungen zufolge – auf die Zeit der Wüstenwanderung des Volkes Israels zurückgehen, in der die Gräber mit Steinen zugelegt und auf diese Weise für viele Jahre erkennbar blieben.

Der Friedhof erscheint insgesamt als ein recht verwaister Ort, er wird aber sehr ordentlich von der Stadt geführt und gepflegt. So war er jahreszeitgemäß von Hunderten von hübschen lilafarbenen Krokussen übersät.

Das Tor zum Friedhof ist zwar immer abgeschlossen, Bürger, die den Friedhof besuchen wollen, können sich den Schlüssel allerdings bei der Friedhofsverwaltung der Stadt Geldern abholen.

Schüler gedenken ermordeter Juden des Nationalsozialismus

Eine Schülergruppe von rund 60 Schülern der Realschule An der Fleuth (Standort Westwall) begab sich am 30.01.2020 auf einen Rundgang in Geldern anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz. Der Rundgang war selbstständig von den Schülern vorbereitet worden. Sie besuchten Stolpersteine, welche in der ganzen Stadt verteilt sind, um sich einen Eindruck davon verschaffen zu können, wo sich die Wohnorte der letzten in Geldern lebenden Juden befanden. Außerdem besuchten sie den Standort der Synagoge, welche 1938 in der Reichspogromnacht von den Nationalsozialisten niedergebrannt wurde.

Warum sollen wir uns erinnern?

Die Schüler der Realschule An der Fleuth (Standort Westwall) fertigten bei Ihren Recherchen eine Pinnwand zum Thema „Warum sollen wir uns erinnern?“ an. Dies machten sie, damit der Tag des Holocaust nicht vergessen wird. Viele waren sich einig, dass Erinnerung wichtig ist, „damit so etwas nicht wieder passiert“ und gleichzeitig um „die zu ehren und würdigen, die ihr Leben lassen mussten“.

Geschrieben von: Luca Grüter, Lennard Hetjens& Kevin Schneider, Jahrgangsstufe 10

Steinzeit „be-griffen“: Realschüler als Geschichtsforscher

Dass Geschichte nicht langweilig und „verstaubt“ sein muss, bewiesen jetzt die SchülerInnen der Klasse 6a der Realschule An der Fleuth: Sie hatten sich in den zurückliegenden Wochen fleißig als junge Geschichtsforscher betätigt und aus Naturmaterialien Modelle einer typischen steinzeitlichen Siedlung gebaut. Diese präsentierten sie am Tag der offenen Tür der Realschule stolz den BesucherInnen.

Die Jungen und Mädchen hatten von ihrem Geschichtslehrer Frank Feggeler die Ausgrabungs-Skizze einer typischen (erfundenen) steinzeitlichen Siedlung bekommen. Der Arbeitsauftrag lautete: Baue das Dorf als Modell nach. Dazu mussten die SchülerInnen sich zunächst selbstständig mit Hilfe des Internets und diverser Sachbücher schlau machen und herausfinden, was die abgebildeten Spuren wohl vor 5000 Jahren einmal gewesen sein könnten. Dann mussten sie ihren Nachbau sorgfältig planen und Baumaterialien besorgen – die fanden sie in der Natur, um die Modelle auch so realistisch wie möglich zu machen.

Und so leisteten die Sechstklässler, die mit viel Spaß und Teamwork zu Werke gingen, ganz nebenbei die typische Arbeit von Geschichtsforschern, nämlich Spuren der Vergangenheit zu finden, zu analysieren und zu rekonstruieren. Die Arbeitsergebnisse konnten sich allesamt wirklich sehen lassen. Die stolzen Baumeister präsentierten ihre Modelle schließlich am Tag der offenen Tür der Realschule einer größeren Öffentlichkeit und ernteten als Lohn für ihr Schaffen nicht nur gute Noten, sondern auch die Bewunderung der großen und kleinen Besucher.

(Fotos: privat)

Friedensdorf Oberhausen

Am 16.01.2020 war es wieder soweit, dass eine Schülerdelegation mit ihren SV-Lehrerinnen Frau Deutscher und Frau Staschok und ihrem Schulleiter Herrn Schönherr ins Friedensdorf nach Oberhausen gefahren ist. Mit einem vollbeladen Anhänger Sachspenden und einer großen Geldspende ließen sie viele Kinderaugen strahlen. Die Kinder im Friedensdorf in Oberhausen stammen aus Kriegsgebieten, in denen ihre verschiedensten Verletzungen medizinisch nicht versorgt werden können. Diese Kinder sind ohne Eltern und Verwandte im Friedensdorf um dort in Ruhe zu genesen. Trotz ihrer schwierigen Situation empfingen die Kinder die Schülerinnen und Schüler sehr herzlich und somit konnten diese die vielen schönen Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Fotos Jessica Staschok

Haus Golten

Irgendwann in unserem Leben sind wir doch alle mal auf Hilfe angewiesen. So geht es gerade vielen älteren Menschen, die nicht mehr die Möglichkeit haben in ihren eigenen vier Wänden zu wohnen. Um diese Menschen kümmern sich fürsorglich und  liebevoll die Mitarbeiter des Seniorenzentrums Haus Golten. Um sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen, besuchen Schülerinnen und Schüler der Realschule An der Fleuth einmal im Monat das Seniorenzentrum und erzählen, spielen und basteln mit den Mitbewohnern. Für Jung und Alt sind diese Treffen immer wieder eine bereichernde Erfahrung.

Foto Jessica Staschok