London calling…..

13.Um 22:15 Uhr erreichte die große Reisegruppe wohlbehalten die Stadt Geldern und die müden, aber zufriedenen SchülerInnen wurden kurz darauf von ihren Lieben nach drei sehr intensiven und ereignisreichen Tagen wieder in Empfang genommen.

12.Hinter uns die Klippen von Dover, vor uns die Nacht und noch einige Kilometer Autobahn…

11.Das Städtchen Canterbury empfing die SchülerInnen und Lehrer mit seinen malerischen engen Gassen und kleinen Läden. In kleinen Gruppen besichtigten die Jugendlichen die riesige Kathedrale. Der Gedanke an ihre fast 1000jährige Geschichte und daran, dass nur einfachste Werkzeuge für den Bau zur Verfügung standen, ließ einige doch ziemlich staunen. Anschließend wurden im beschaulichen Örtchen letzte Andenken oder kleine Snacks eingekauft und die letzten englischen Pfund ausgegeben.

Nun geht es weiter zur Fähre, in Richtung des europäischen Festlands. Die Heimreise hat begonnen.

10. Ein ganzer Tag in London. The Tube Network is the limit! Ausgestattet mit einer Tagesfahrkarte konnten sich die SchülerInnen heute einmal (in Kleingruppen) ganz selbstständig und nach eigenen Interessen ihren Weg durch die City suchen. Die zu erledigenden Aufgaben für die London-Mappen führten alle noch zu einigen sehenswerten „Pflicht-Stationen“ wie der Millenium Bridge, zum Piccadilly Circus, zum Buckingham Palace oder zum Trafalgar Square. Darüber hinaus konnten aber alle eigene Schwerpunkte setzen. So zog es eine Gruppe zum Stadion von Arsenal London, andere Gruppen waren mehr shopping-orientiert, sahen sich den derzeit von Gerüsten umbauten Big Ben an oder noch viele andere Stationen.

9. Es war ein sehr kurzweiliger Tag für alle. Die Lehrer, die sich im Stadtzentrum aufhielten und ständig über die Mobiltelefone erreichbar waren, wurden nur sehr selten „angefunkt“, bekamen aber immer wieder einmal bildliche Eindrücke von den neuesten Entdeckungen und Errungenschaften der Schüler zugesendet. So blieb die Zeit für einen kurzen Abstecher zum Buckingham Palace.













8. Nach einem sehr ereignisreichen zweiten Tag kann man eine Zwischenbilanz wagen: Was bleibt von der Londonfahrt? Am besten kann das vielleicht an einigen Eindrücken festgemacht werden:
– Einige Schüler nehmen ein Foto mit einem englischen Polizisten vor den Houses of Parliament mit nach Hause. Sie waren ins Gespräch gekommen, weil der Polizist sie auf Deutsch sprechen gehört hatte und einmal selbst nahe Krefeld stationiert war.
– Einige Schülerinnen hatte es noch einmal zum Shoppen zu den Camden Markets geführt. Stolz kehrten sie mit ihren Einkäufen zum Treffpunkt zurück. Sie berichteten, wie sie mit den Verkäufern Preise ausgehandelt hatten und dass sie eine defekte Uhr reklamiert und eine Austauschuhr dafür bekommen hatten.
– Ein Schüler berichtete, dass er in der Gruppe der „Pfadfinder“ war, der den U-Bahn-Plan am besten lesen konnte und immer als erster wusste, wie man am schnellsten von A nach B kommen konnte.
– Andere waren unter anderem in Chinatown unterwegs und brachten viele beeindruckende Fotos mit.
– An dieser Stelle könnte man noch viele Beispiele von Schülern anführen, die sich getraut haben, Englisch zu sprechen, auf Entdeckungsreise zu gehen und eigenständig die Weltstadt London zu erkunden. Und so resümierte am Abend ein vor der Fahrt kritisch eingestellter Schüler, er sei „angenehm überrascht“ von der Reise und davon, was er so alles gesehen habe.

Abends erreichten alle müde, aber glücklich und gesund mit den Lehrern das Hotel. Morgen wird es auf der Rückreise noch einen Abstecher nach Canterbury geben.


7. Heute morgen: Bilderbuchwetter! London im Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite. Nach einem sehr reichlichen Frühstück geht es mehr oder weniger ausgeruht mit dem roten Bus und der sehr modernen U-Bahn (ein schier endloser Zug, den man von vorne bis hinten durchlaufen kann) Richtung Stadtmitte. Zuerst zum Tower, dann in Kleingruppen durch die Stadt. London wartet!

6.Im Zentrum von London angekommen bestaunten alle das riesige „London Eye“ von dessen Fuß aus – und das Großstadtgedränge rundherum. Dann ging es im Spaziergang über die Themse, mit einem wundervollen Ausblick über die Skyline beiderseits des Ufers mit dem eingerüsteten „Big Ben“ und den Houses of Parliament auf der einen und dem Riesenrad auf der anderen Uferseite. Nach kurzem Halt am trubeligen Trafalgar Square und einer kleinen Stärkung übten die Jugendlichen (heute noch im Klassenverband), wie man mit der U-Bahn von A nach B gelangt. Dabei konnte jeder über eine eigene Tagesfahrkarte verfügen.

So erreichten die Klassen dann alle die Camden Markets, bei denen es allerhand zu entdecken gab: Klamotten (neu und secondhand), Schuhe, CDs, Schmuck und Kunsthandwerk, Souvenirs und Kitsch, die Grundausstattung für eine gelungene Monsterparty (keine Sorge, die blieb im Laden) und kurzum alles, was gerade groovy, funky, bunt und angesagt ist. Viele SchülerInnen verharrten immer wieder und machten sich an bestimmten Punkten daran, an ihrem London-Quiz zu arbeiten. Jede Gruppe muss dazu Fragen und Aufgaben zu verschiedenen Punkten in der Stadt bearbeiten und lösen – z.B. „Was kostet eine Fahrt mit dem London Eye?“ oder „Mache ein Selfie vor der Tower Bridge“. (Manche Fahrgäste meinten gar, ein Schwanken des Rundfahrtenschiffs zu bemerken, als zahlreiche Schüler dafür zum Heck des Schiffes stürmten…)

6.Am späten Nachmittag wurden dann die erworbenen U-Bahn-Fahrkünste in der beginnenen Rush-Hour auf die Probe gestellt: In der Gruppe zusammenbleiben, gemeinsam einsteigen, einen Platz in der U-Bahn ergattern (und behaupten), am richtigen Ziel gemeinsam aussteigen, in die richtige Richtung weitergehen, auf Rolltreppen rechts stehen, links gehen… Lektion heute: Auch auf den Fußwegen „unter Tage“ herrscht Linksverkehr!

Mit kleineren Umwegen 🙂 kamen schließlich alle wohlbehalten und meistens ziemlich erschöpft vom ersten Tag mit seinen vielfältigen Reiseeindrücken am Hotel in Westlondon an – das letzte Stück wurde natürlich „typisch“ in einem roten Doppeldeckerbus zurückgelegt! Nachdem die Zimmer verteilt und bezogen waren, suchten viele etwas Ruhe und ziemlich zeitig die Betten auf – der nächste Tag wird früh beginnen und ein volles Programm bereithalten.

5.Runter vom Schiff… Und rein ins Getümmel. Zuerst nach Greenwich. Unter den Masten der berühmten Cutty Sark machten die Schüler ihre ersten Schritte auf englischem Boden. Der urige Greenwich Market lud dazu ein, kurz zu verweilen und einen kleinen Snack einzunehmen.

Danach ging es mit High-speed weiter auf der Themse Richtung London. Erste Lektion in englischer Kultur bevor es an Bord ging: „Make a queue! Stand in line!“ Dann zog die Londoner Skyline schnell vorbei: Tower Bridge, Tower, London Eye, Big Ben und Houses of Parliament schon in Sichtweite.

Jetzt gewöhnen sich alle in kleineren Gruppen an das bunte Treiben in der Großstadt und üben sich in (oft Handy-gestützter) Orientierung.

4.Good morning Dover.

3.Bei Tagesanbruch wurden zunächst alle Zoll- Formalitäten erledigt (alle kamen durch!), dann ging es auf die Fähre. Glücklicherweise bei nur leichtem Seegang, etwas Wind und frischer Luft geht es nun den Klippen von Dover entgegen. England, wir kommen! Die Stimmung ist nach einer eher kurzen Nacht unverändert gut.

2.Die Listen gecheckt, alle Personalausweise dabei, alle SchülerInnen an Bord, gut 125 Gepäckstücke verladen. Es kann losgehen! Die Stimmung bei Eltern und Schülern ist als respektvoll-gespannte Vorfreude zu beschreiben, das vertraute Miteinander in den Klassengruppen und die bekannten Gesichter geben Sicherheit. Das Wetter: very British! Und so geht es los, Richtung Westen, Zwischenziel: der Fährhafen im französischen Calais. Am frühen Morgen geht es aufs Schiff!

1. Eine Woche vor den Herbstferien dem Ruf der großen weiten Welt folgen – das ist der Luxus, den alle Achtklässler der Realschule an der Fleuth genießen dürfen. Diese Woche auf dem Stundenplan: Geldern – London – Geldern in drei Tagen. Da will jede Stunde genutzt sein, um in das Mutterland der englischen Sprache einzutauchen, die die SchülerInnen nun seit über sieben Jahren fleißig lernen. Für nicht wenige wird es der erste Kontakt mit dem englischsprachigen Ausland sein, einige haben hingegen schon Vorerfahrungen gesammelt. In jedem Falle dürfte es aber eine unvergessliche und intensive Reise mit ganz vielen Eindrücken werden, der sich das Team aus 120 SchülerInnen und 8 LehrerInnen stellt. Los geht es am (ganz) frühen Montag, zu nachtschlafender Zeit mit drei Bussen. Das Ziel: Die Weltstadt London!

Wir werden in Form eines Reiseblogs weiter berichten.

(F. Feggeler)

…hinaus in die Nacht. Big Ben: Wird das die Aussicht bei Tagesanbruch sein??