Steinzeit „be-griffen“: Realschüler als Geschichtsforscher

Dass Geschichte nicht langweilig und „verstaubt“ sein muss, bewiesen jetzt die SchülerInnen der Klasse 6a der Realschule An der Fleuth: Sie hatten sich in den zurückliegenden Wochen fleißig als junge Geschichtsforscher betätigt und aus Naturmaterialien Modelle einer typischen steinzeitlichen Siedlung gebaut. Diese präsentierten sie am Tag der offenen Tür der Realschule stolz den BesucherInnen.

Die Jungen und Mädchen hatten von ihrem Geschichtslehrer Frank Feggeler die Ausgrabungs-Skizze einer typischen (erfundenen) steinzeitlichen Siedlung bekommen. Der Arbeitsauftrag lautete: Baue das Dorf als Modell nach. Dazu mussten die SchülerInnen sich zunächst selbstständig mit Hilfe des Internets und diverser Sachbücher schlau machen und herausfinden, was die abgebildeten Spuren wohl vor 5000 Jahren einmal gewesen sein könnten. Dann mussten sie ihren Nachbau sorgfältig planen und Baumaterialien besorgen – die fanden sie in der Natur, um die Modelle auch so realistisch wie möglich zu machen.

Und so leisteten die Sechstklässler, die mit viel Spaß und Teamwork zu Werke gingen, ganz nebenbei die typische Arbeit von Geschichtsforschern, nämlich Spuren der Vergangenheit zu finden, zu analysieren und zu rekonstruieren. Die Arbeitsergebnisse konnten sich allesamt wirklich sehen lassen. Die stolzen Baumeister präsentierten ihre Modelle schließlich am Tag der offenen Tür der Realschule einer größeren Öffentlichkeit und ernteten als Lohn für ihr Schaffen nicht nur gute Noten, sondern auch die Bewunderung der großen und kleinen Besucher.

(Fotos: privat)

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