Projekt – Online Bewerbung

Bewerbungsunterlagen in klassischer oder digitaler Form sind die Visitenkarte für eine Ausbildung und haben großen Einfluss auf den Erfolg einer Bewerbung und die damit verbundene Einladung zum Einstellungstest oder Vorstellungsgespräch.

Auch wenn die klassische Bewerbungsmappe zunehmend von der Online-Bewerbung abgelöst wird, gilt es dennoch einige Regeln zu beachten. Was gehört genau in die Bewerbungsunterlagen und wie gelingt die optimale Selbstpräsentation? Was gehört in welchen Teil der Bewerbung und welche Reihenfolge ist richtig? Diese Fragen und die praktische Umsetzung standen im Mittelpunkt des Projektes „Online-Bewerbung“, dass in Kooperation mit der Berufsberaterin, Frau Wunderlich, durchgeführt wurde.

Das Deckblatt, als nicht verpflichtender Teil einer Bewerbung, kann jedoch den ersten guten Eindruck vermitteln. Im Anschreiben geht es darum den potentiellen Ausbildungsbetrieb davon zu überzeugen, dass man der/die Richtige ist. Keine leichte Aufgabe, kurz und knapp auf einer Seite zu erklären warum man sich für diesen Ausbildungsplatz bewirbt und welche Qualifikationen man mitbringt. Im Lebenslauf werden neben den Angaben zur Person auch der schulische Werdegang, Kenntnisse und Fähigkeiten, ehrenamtliche Tätigkeiten und aussagekräftige Hobbys genannt. Die Dritte Seite stellt eine besondere Herausforderung aber auch gute Möglichkeit dar, seine eigene Persönlichkeit zu präsentieren. Darüber hinaus können neben berufsrelevanten Soft-Skills auch das Zustandekommen schlechter Noten oder hoher entschuldigter Fehlzeiten beschrieben werden. Zeugnisse (üblich sind die letzten beiden) die die fachliche Qualifikation des Bewerbers belegen, dürfen nur in kopierter Form und chronologischer Reihenfolge (mit dem neuesten beginnende) beigelegt bzw. eingescannt werden. Zu den wichtigen weiteren Nachweisen gehören in jedem Falle ehrenamtliche Tätigkeiten oder freiwillige Praktika. Gelegentlich werden auch Arbeitsproben, insbesondere bei kreativen Berufen, verlangt, die ebenfalls Bestandteil einer Bewerbung sind.

Auch wenn dieser ganztägige Projekttag nicht gereicht hat, so haben doch alle TeilnehmerInnen wichtige inhaltliche Vorüberlegungen angestellt und Hilfen bei der Formatierung sowie der Formulierung ihrer Bewerbungsunterlagen erhalten, so dass die konzentrierte Arbeit die Projektstunden schnell vergehen ließ. Für weitere Hilfestellungen können sich die SchülerInnen jederzeit an ihre Berufsberaterin bzw. Berufswahlkoordinatorin wenden.

Susanne Schmidt