Erkundungsgang durch Kafarnaum

Auch das Fach Religion hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert. In der Regel wird es in der 5. und in der 6. Jahrgangsstufe mit 2 Stunden, später dann in den Klasse 7 bis 10 mit einer Stunde pro Woche unterrichtet.

Die Themen sind so zusammengestellt, dass die Schülerinnen und Schüler sich selbst und ihren Glauben besser verstehen lernen, wobei die Lernprozesse sehr schülerzentriert und sehr empathisch angelegt sind. So steht in der 6. Jahrgangsstufe nicht nur das Thema „Vorbilder“ auf dem Lehrplan, die Themen „Taufe“ und „Jesus“  sowie „das Judentum“ werden ebenfalls behandelt.

Zur Einführung in die Themengebiete „Jesus“ und „Das Judentum“ bieten die Religionslehrerinnen schon seit einigen Jahren das Lesen der Lektüre „Benjamin und Julius“ an. In diesem Taschenbuch nimmt der jüdische Junge Benjamin den römischen Jungen Julius mit auf einen Erkundungsgang durch Kafarnaum, der Heimatstadt von Benjamin. Mit der Person „Jeschua“ lernen die beiden Freunde, die eigentlich keine Freunde sein dürfen, den biblischen Jesus kennen, und das in einer Erzählweise, die sehr großes  Interesse und auch sehr große Sympathie erweckt.

Am eifrigsten ist die Lerngruppe dann, wenn sie eine Stadt in Palästina zur Zeit Jesu nachbasteln dürfen. Zu ihr gehören dann die gesamten Personen, die Gebäude und die Arbeitsvorgänge, die die Schülerinnen und Schüler während des Lesens der Lektüre kennengelernt haben. Auf diesem Foto zeigen einige der Schülergruppen die Landschaften, die sie mit großer Freude in Gruppenarbeit errichtet haben.

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