Vorlesewettbewerb Klasse 6

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Realschule An der Fleuth am Vorlesewettbewerb, der jährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgerufen wird. 
In einem spannenden Vorentscheid wurden zunächst die Klassensieger der sechsten Klassen bestimmt. Entscheidend für die Beurteilung waren dabei die Textstellenauswahl, die Lesetechnik und Interpretation. Durchgesetzt hatten sich Mark Eul (6a), Jamie Friebe (6b) und Maxim Kulischkin (6c). 
Anfang Dezember fand dann die Endrunde des Schulentscheids statt, in der die Klassensieger vor einer Jury gegeneinander antraten. 
Sie lasen zunächst aus einem Buch ihrer Wahl vor. Danach bekamen sie einen Fremdtext aus dem Jugendroman „Hotel der Magier“ von Nick Thornton, den der Förderverein der Schule stiftete. 
Alle überzeugten als gute Leser und interpretierten ihre Texte auf ihre eigene Art. Die Entscheidung wurde der Jury demzufolge nicht leicht gemacht. Die Auswertung der Punkte ergab letztendlich ein knappes, aber eindeutiges Ergebnis: Mark Eul (6a) wird als Schulsieger die Realschule im kommenden Frühjahr beim Stadtentscheid vertreten. 
Er freut sich über das Buchgeschenk des Fördervereins. 

Rezension des Buches: „Rico, Oskar und die Tieferschatten“

Die Klasse 6 haben in diesem Jahr das Buch „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel gelesen.

Viola Lauterfeld, Klasse 6 b, hat zu dem Buch eine Rezension geschrieben.

Rezension des Buches: „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel

 

„Dieses spitze erzählte Krimibuch beginnt damit, dass ein ganz besonders Kind den Auftrag von seinem Lehrer bekommt, ein Ferientagebuch zu schreiben. Nicht Besonders für uns, aber Rico Doretti ist besonders, und da ist was dran: Nicht jeder ist tiefbegabt wie Rico und hat immer gute Laune, vor allem, wenn es Fischstäbchen mit Blutmatsche oder Müffelchen gibt, ist Ricos Laune erste Sahne.

Als er dann noch den hochbegabten Oskar kennen lernt, ist sein Leben total aufregend. Dank Rico überwindet Oskar sogar seine Höhenangst! Wenn das mal kein guter Anfang ist! Doch alles läuft anders als geplant.

In Berlin Kreuzberg, dort, wo Rico wohnt, läuft ein mysteriöser Kindesentführer rum. Sein Name: Mister 200, ALDI-Kidnapper, Schnäppchenentführer. Als in der Zeitung und im Fernsehen dann das sechste Opfer bekannt gegeben wird, macht Rico sich auf den Weg, seinen besten Freund zu retten. Rico befragt ein freigelassenes Opfer und erfährt mehr als erwartet. Eine spannende Verfolgungsjagd beginnt…

Das kindergerecht erzählte Buch ist wirklich zu empfehlen und da Rico oft Müffelchen bei seiner Nachbarin, Frau Dahling isst und seine Mutter nach „unten links“ zu ihrem sterbenskranken Bruder fahren muss und Rico Krimis liebt, steckt noch mehr Action in dem Buch, als man normalerweise erwarten würde. Es ist nichts für schwache Nerven!

Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich empfehle es allen weiter: Tiefbegabte sowie Hochbegabte sollten es lesen!“