Projekt „MoneyCheck“

Dass unsere Schule nicht nur auf weiteres Lernen und auf eine mögliche Ausbildungsreife hinarbeitet, sondern auch eine Vorbereitung auf das selbstständige Leben bietet, wird u.a. im Wahlpflicht-Fach „Lebenspraktisches Training“ deutlich. Seit 5 Jahren bietet unser Schulleiter, Herr Schönherr, dieses Fach an, in dem Themen wie Wohnungssuche, Versicherungen, Steuererklärung und das Thema Banken und Zahlungsverkehr, aber auch „Benimm ist in“, wichtige Bausteine darstellen.

Am 28.11.2019 waren, wie auch bei anderen Themen, wieder mal „Externe“ Dienstleister im Unterricht und vermittelten in Zusammenarbeit des Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V.  und der Volksbank an der Niers eG in 6 Unterrichtsstunden den Schülern im Rahmen des Projektes „MoneyCheck“ umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Haushalts- und Budgetplanung, Vertragsrecht, Kontoarten und Zahlungsverkehr sowie Geldanlage und Kredit.

Im ersten Teil, der von Frau Jana Drieß und Frau Vanessa Dammertz von der Caritas-Schuldnerberatung angeleitet wurde, mussten die Schülerinnen und Schüler an Hand von Praxisbeispielen aus der Beratungstätigkeit der Schuldnerberatung erarbeiten, wie man Schuldenfallen frühzeitig erkennen kann, was man bei veränderten Lebenssituationen als Ratsuchender tun sollte und welche vorbeugenden Maßnahmen man ergreifen sollte, um stets den notwendigen Überblick über die eigene Finanzlage zu behalten. Besonders die eigene Urteilsfähigkeit wurde geschult, wenn Entscheidungen geprüft und hinterfragt wurden. Aber auch die Anknüpfung an die eigene Erfahrungswelt war wichtig, denn wer hat nicht schon einmal von der „Schuldenfalle Handy“ gehört.

Im zweiten Teil kamen dann die für den Bereich „Junge Kunden“ zuständigen Berater der Volksbank an der Niers, Herr Steffen Willemsen (Abteilungsleiter Basiskundenbank) und Herr Henrik Lange (Jugendberater), zum Einsatz. Durch ihre altersgemäße Ansprache wurde schnell eine Hemmschwelle abgebaut, die einen regen verbalen Austausch erlaubte. Viele Fragen wurden gestellt und in lockerer Runde erörtert. Von der Funktion des Geldes, der geschichtlichen Bedeutung, bis hin zu Fragen aus den aktuellen Themenbereichen wie „Niedrigzins“, „Leitzins“ und „EZB“, blieb fast nichts ausgespart.

Besonders die Gruppenarbeit mit Hilfe von Tabletts, die die Mitarbeiter mit einer Zuordnungs-aufgabe zu Begriffen der Kontoführung bespielt hatten, brachte Bewegung ins Kursgefüge. Die Ergebnisse wurden abgeglichen und festgehalten und dann in einer Reflexionsphase abschließend geklärt.

Der Vormittag endete dann mit der Ausstellung eines Zertifikats, welches jeder Teilnehmer als Nachweis erhielt, im Bereich der Finanzkompetenz besondere Kenntnisse erworben zu haben.

Pimp your Town gestaltet Geldern mit

Beim Kommunalpolitik-Planspiel Pimp your Town schlüpften Schülerinnen und Schüler der Sowi-Kurse aus den Jahrgangsstufen 8 bis 10 der RSAdF in die Rolle von Rats- und Ausschussmitgliedern und stellten und diskutierten Anträge, die in einer Ratssitzung thematisiert wurden. Aber der Reihe nach.

Die Stadt scheute weder Kosten noch Mühen das Planspiel Pimp your Town, das von dem Verein Politik zum Anfassen organisiert wurde, nach Geldern zu holen. Neben unseren Schülerinnen und Schülern waren jeweils eine Klasse des Lise-Meitner-Gymnasiums, des Friedrich-Spee-Gymnasiums sowie der Liebfrauenschule beteiligt. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Sven Kaiser und Alina Schilling von Politik zum Anfassen e.V., trafen sich die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Schulen, die fortan eigene Fraktionen darstellten, zu einem Crashkurs in Sachen Kommunalpolitik.

Dort lernten sie, welche Aufgaben die Kommune hat und wofür das Land oder der Bund zuständig ist. Hier wurde den Schülerinnen und Schülern schnell klar, dass Kommunalpolitik nicht alles leisten kann und ihr Grenzen aufgezeigt wird.

Im Anschluss daran waren die Ideen der Jugend gefragt. Auf bunten Pappstreifen wurden Ideen gesammelt, was die Politik in Geldern umsetzen sollte.

Schon nach ein paar Minuten gab es einen gewaltigen Wust von beschrifteten Zetteln, die dann in einer zweiten Runde einer kritischen Überprüfung unterzogen wurde. Nur die besten Ideen überlebten diese Auswahl.

Mithilfe von Tablets wurden dann aus den Ideen konkrete Anträge für die fiktive Ratssitzung.

Währenddessen wurden die Anträge den konkreten Ausschüssen zugeordnet, in denen der weitere Austausch stattfinden sollte.

Dies geschah am zweiten Tag des Projekts, bei dem Gelderner Kommunalpolitiker und -politikerinnen halfen, auf Probleme hinzuweisen und zu verdeutlichen, an was man alles denken muss, wenn Anträge beschlossen werden.

Hier lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man andere Menschen von seinen Ideen überzeugen kann und wie man sich Mehrheiten organisiert. Den Abschluss des Planspiels bildete die Ratssitzung, die von Bürgermeister Sven Kaiser geleitet wurde, in der über die ausgewählten und überarbeiteten Anträge gesprochen und letztendlich abgestimmt wurde.

Zu der Tagesordnung mit den gestellten Anträgen……hier klicken!

Die Nachwuchspolitiker der Realschule An der Fleuth setzten sich in ihren Anträgen dafür ein, mehr Bäume und Blumen in Geldern zu pflanzen, die Hilfsangebote für Obdachlose zu verbessern, frei nutzbare Fitnessgeräte aufzustellen, günstige Zugtickets für Schüler einzurichten, Wände für legale Graffiti zur Verfügung zu stellen sowie Renovierungsarbeiten am Jugendzentrum Check Point vorzunehmen. Neben den eigenen Anträgen unterstützten unsere Schülerinnen und Schüler auch die Anträge anderer Fraktionen, wie z.B. zur Modernisierung und Renovierung von Schulen oder für die sicherere Gestaltung des Radweges beim Rewe-Kreisverkehr.

Nach dieser Ratssitzung liegt der Ball nun wieder im Feld der gewählten Kommunalpolitiker, die in künftigen Sitzungen die Anliegen der Schüler erneut aufnehmen werden. So bleibt es zu hoffen, dass in Zukunft in Geldern junge Ideen umgesetzt werden, die unsere Ratsmitglieder durch das Projekt Pimp your Town bekommen haben. Aber abgesehen davon, wie viele Ideen tatsächlich umgesetzt werden, war dies ein sehr erfolgreiches Projekt, das Lust (auf Politik gemacht hat.

Einen herzlichen Dank geht an dieser Stelle an die Schülerinnen der Liebfrauenschule, die das Projekt über die drei Tage als Medienteam betreut und die Presse informiert haben, ein Zeitungsmagazin sowie ein Youtube-Video erstellt haben.

Weiter Informationen gibt es:
1. Rheinische Post vom 11.11.2019
2. Rheinische Post vom 14.11.2019

D.F.

Frühjahrsputz rund um unsere Schule

Das Thema „Müll“ steht im Lehrplan unseres Politik- und Erdkundeunterrichtes.

Die Ausstellung der Kreis Klever Abfallwirtschaft, mit dem Thema „Verwenden statt Verschwenden“ bot hier eine hilfreiche  Veranschaulichung der weltweiten Umweltprobleme und deren Lösungen. Kompetent und interessant vermittelte Frau Kannenberg von der Klever Abfallwirtschaft den Schülern und Schülerinnen die Problematik rund um den Müll.

Was hat ein vergammeltes Brot mit dem Abholzen des Regenwaldes zu tun? Diese und andere interessante Fragestellungen erarbeiteten die Schüler anhand der verschiedenen Plakate.

Nach der Theorie folgte die Praxis.

Ausgerüstet mit Müllsäcken, zwei Bollerwagen, Handschuhen und Greifzangen zogen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d los, den Müll rund um unsere Schule aufzusammeln.

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Über 20 kg Müll haben die Schüler in nur zwei Unterrichtsstunden aufgesammelt.

Neben Glasflaschen und Papierresten waren es vor allem auch Plastiktüten, Tetrapacks und Zigarettenstummel, die achtlos in die Natur geworfen wurden.

Hohe Busgelder, mehr Mülleimer und Schilder, die auf die Folgen des Umweltverschmutzens hinweisen, waren Vorschläge der Schüler, wie man dem Müllproblem in der Natur abhelfen könnte.

                                                                                                                        Elke Linssen

 

„W wie willkommen“

01.09.2015 // Im ganzen südlichen Kreis Kleve haben Menschen ein Zeichen der Solidarität mit Flüchtlingen gesetzt und sich an der Aktion „W wie willkommen“ beteiligt. Die Realschule An der Fleuth beteiligte sich an dieser Aktion.

Tausende Menschen beteiligten sich an der Solidaritätsaktion für Flüchtlinge. Auch zahlreiche Medien berichteten darüber.

In einer Zeit, in der in Deutschland wieder Flüchtlingsunterkünfte brennen und sich Randalierer vor Asylbewerberheimen Straßenschlachten mit der Polizei liefern, entstand die Idee, mit einer einfachen Geste ein Zeichen zu setzen gegen Gewalt und für Menschlichkeit und Solidarität mit Menschen, die vor Krieg und Elend geflohen sind. Um 9.45 Uhr stellten sich an vielen Orten Menschen zu einem großen W auf und grüßten damit Flüchtlinge. Zugleich läuteten im Südkreis Kleve die Kirchenglocken.

Projekt-Willkommen-RSADF

Ein Tag gegen das Vergessen

Am 28.1.2015 besuchte die Holocaust überlebende Eva Weyl unsere Schule. Im Pfarrsaal der St. Maria Magdalena Kirche hielt sie vor den 10er Klassen einen sehr spannenden und auch erschreckenden Vortrag.

Eva Weyls Wurzeln liegen in Kleve. Von dort aus begann die Flucht vor der Vernichtungsmaschinerie der Nazis. Ihre Familie suchte in den Niederlanden Schutz und fand diesen dort für einige Zeit. Eines Tages bekam die junge Eva Weyl gesagt, das sie aus ihrem schönen Haus ausziehen würden. Eva fragte nicht wirklich warum sie denn umziehen würden und fand den Umzug eher spannend. Ihr Ziel war das Flüchtlingslager Westerbork.

Dieses Lager wurde von der niederländischen Regierung gebaut und geplant. Als die deutschen am 10.5.1940 die Niederlanden überfielen war das Lager im Besitz der Nazis. Diese entschlossen sich später das Lager als Zwischenlager zu nutzen. Westerbork war ein Sammellager von dem aus jede Woche ein Zug Richtung Osten fuhr, in die Vernichtungslager, wie Auschwitz oder Bergen-Belsen. Von den Nazis wurde es offiziell Judendurchgangslager Westerbork genannt.

Im Lager angekommen wurde der Vater von seiner Familie getrennt und arbeitete als Bauer im Lager. Im Lager gab es eine Schule, ein Krankenhaus und ein Waisenhaus. Als die Nazis das Lager als Sammellager der Juden aus den Niederlanden benutzten, wurde Eva`s Vater damit beauftragt in der Verwaltung des Lagers zu arbeiten, da er deutsch und niederländisch sprach. Er war nicht der einzige Insasse der in der Verwaltung des Lagers arbeitete, da das Lager mitlerweile so voll war, dass die Nazis Personalmangel hatten.  Er bearbeitete die Anträge der Gefangenen. Er bestimmte auch mit darüber wer in den Osten fahren musste und wer nicht. Für einige wurde er damit zu einem Helden für andere wiederum wurde er zum Verräter des eigenen Volkes. Da er mit diesem Druck nicht mehr Leben wollte, wollte er freiwillig in den Osten fahren. Ein Barackennachbar konnte ihn jedoch überreden in Westerbork zu bleiben.

Durch diese Veränderung veränderte sich auch das Leben der gesamten Familie. Die Familie zog in eine der ursprünglichen Baracken. Sie hatten dort ihre eigene Toilette, ein eigenes Waschbecken und eine Heizung. Eines Tages flogen britische Bomber Angriffe auf deutsches Gebiet. Da, wegen der Heizung, mitten im Lager ein hoher Schornstein stand schossen die Jäger auf das Lager, dass sie für eine Fabrik hielten. Bei diesem Angriff wurden einige Lagerinsassen getötet, doch für die Weyl´s war dies ein glücklicher Zufall, denn sie standen auf der Liste für den nächsten Zug nach Auschwitz. Diese wurde jedoch wegen dem Chaos des Angriffes zerrissen und somit rettete dieser Angriff der Familie das Leben.

Der 12.4.1945 ist bis heute einer der wichtigsten Tage im Leben von Eva Weyl. An diesem Tag wurde das Lager Westerbork von kanadischen Soldaten befreit und die Familie Weyl hatte den Holocaust überlebt. Ihr Vater machte wieder ein Textilgeschäft auf. Dieses eröffnete er jedoch in den Niederlanden. ,, Er traute den deutschen seiner Generation nicht„. Er schloss Freundschaften mit den älteren der jüngeren Generation, da er bei ihnen sicher sein konnte, das sie keine Nazis waren.

Im Lager Westerbork waren zum Teil über 15000 Juden. Ungefähr 100 mal fuhr ein Zug mit Juden aus dem KZ Westerbork  in das Vernichtungslager Auschwitz. Insgesamt wurden 100000 Juden Abtransportiert und ca. 245 Sinti und Roma. Von ihnen überlebten gerade einmal 5000 diese Vernichtungsmaschinerie.

Eva Weyl sprach am Ende ihres Vortrags die sehr einprägsamen Worte: ,,Ihr könnt nichts dafür, eure Eltern und Großeltern auch nicht, aber ihr dürft dies niemals vergessen, damit so etwas nie wieder passiert!´´

Noah Valentin

 

Gelderner Realschüler besuchen Landtag

Zwei Klassen der Jahrgangsstufe acht der Realschule An der Fleuth aus Geldern haben heute den Düsseldorfer Landtag besucht, um mehr über die Arbeit des Landesparlamentes zu erfahren. Geplant war die Einbettung des Besuches in eine dreitägige Klassenfahrt in die Landeshauptstadt, die dem Rotstift der Landesregierung zum Opfer gefallen ist. Das Thema Schulpolitik und die Neuregelung der Organisation von Klassenfahrten waren auch Gegenstand der Diskussion mit der heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Margret Voßeler. Schüler und Lehrer nutzten das Gespräch, um ihrer Enttäuschung Ausdruck zu verleihen. „Klassenfahrten sind immer auch Bildungsfahrten und Teil des pädagogischen Schulprogrammes. Diese müssen auch weiterhin möglich sein“, sagte Voßeler. Neben Sachthemen befragten die Realschüler Voßeler intensiv zu ihrer Arbeit als Abgeordnete: Gab es besondere Erlebnisse? Wollten Sie immer schon Politikerin werden? Wie verläuft Ihr Arbeitstag? Wie viel verdienen Politiker? „Es ist mir ein besonderes Anliegen, mit jungen Menschen über meine Arbeit und politische Themen zu sprechen. Ich hoffe, dass sie dadurch angeregt werden, sich selbst ein Bild über die politische Landschaft zu machen und aktiv zu werden“, erklärte Voßeler.

Vosseler-2013-18-06-01Foto (privat): Schüler der Realschule an der Fleuth besuchten den Düsseldorfer Landtag und informierten sich bei Margret Voßeler (Mitte vorn) über politische Abläufe und den Beruf einer Landtagsabgeordneten.

„Nie wieder Auschwitz!“

Schüler des Lise Meitner Gymnasiums und der Realschule An der Fleuth treffen Eva Weyl, Überlebende des KZ Westerbork

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Wenn 100 Jugendliche im Alter von 16 Jahren und älter, 100 Schüler der Realschule An der Fleuth und des Lise Meitner Gymnasiums in einem Raum gebannt nach vorne schauen, dann muss etwas Besonderes dort stattfinden.

Es herrscht absolute Ruhe, kein nervöses Rascheln, kein Tuscheln zwischen den Jugendlichen. Alle Blicke gehen nach vorne, denn dort steht die 77 Jährige Eva Weyl, die als eine der wenigen niederländischen Juden den Holocaust überlebte und die ihre Geschichte erzählt.

Sie berichtete, unterstützt von persönlichen Fotos, von ihrem ehemaligen Zuhause in Kleve, den Eltern und Großeltern, der frühen Emigration nach Holland. Als sie 5 Jahre alt war begann der 2. Weltkrieg. Im Mai 1940 besetzte die deutsche Wehrmacht die Niederlande. Im Sammellager Westerbork wurden holländische Juden deportiert. Dort wurde nach den Beschlüssen der Wannsee- Konferenz, der Endlösung der Judenfrage, einmal pro Woche eine Liste mit ca. 1000 Insassen des Lagers zusammengestellt, die anschließend mit einem Zug in die Vernichtungslager nach Auschwitz oder Sobibor transportiert wurden. Auch Anne Frank und Leni Valk standen auf diesen Listen. Im April 1945 wurde das Lager von kanadischen Soldaten befreit. Eva Weyl überlebte.

Nach ihrer Geschichte ist die Betroffenheit deutlich zu spüren. Aber vor allem der Mut und die Offenheit, mit der Frau Weyl ihre Erfahrungen mitteilte, wecken Bewunderung. Ein Stück deutscher Geschichte wurde durch diese Zeitzeugin erfahrbar und wird damit zur bleibenden Erinnerung bei den Schülern.

Nie wieder Auschwitz“, so schloss Frau Weyl den Schülern zugewandt, das sei die Verantwortung der jungen Menschen in der heutigen Welt.

Was für eine Powerfrau“, kommentierte nach den zwei Stunden ein Schüler der Realschule treffend den von viel persönlichem Engagement geprägten Auftritt von Frau Weyl, die sich an vielen Schulen gegen das Vergessen und für eine demokratische Gesellschaft frei von rechtsradikalen Tendenzen einsetzt.

 

Eine sinnvolle und gute Kooperation der beteiligten Kollegen der Realschule An der Fleuth und des Lise-Meitner-Gymnasiums hat dieses beeindruckende Erlebnis möglich gemacht.

 

Zu Besuch beim Bürgermeister

20. Juni 2012 – Die Klasse 5c zu Besuch bei unserem Bürgermeister

Im Politikunterricht kam die Frage auf, was der Bürgermeister denn so den ganzen Tag macht. Bei der Beantwortung dieser Frage wurden die Schülerinnen und Schüler über die wichtigsten Aufgaben des Bürgermeisters und seiner Mitarbeiter informiert! „Ob wir denn den Bürgermeister mal besuchen können?“ war dann die logische Frage einiger Schüler.

Nachdem dann eine von Lukas selbstgeschriebene Anfrage an den Bürgermeister geschickt wurde, kam auch recht schnell eine Einladung vom Rathaus!

Herr Jansen hat die Klasse im Eingangsbereich des Rathauses empfangen und direkt die wichtigsten Aufgaben erklärt.

Nachdem Herr Jansen uns die Poststelle zeigte, ging es in sein Büro, wo er den Schülern erklärte, was mit eingehenden Briefen wie Anträgen, Beschwerden oder Anfragen passiert.

Als Überraschung zeigte der Bürgermeistern dann das goldene Buch der Stadt, dass er extra für die Klasse aus dem Stadtarchiv besorgt hatte!

Herr Jansen erklärte den Schülern, warum seine „Bürgermeisterkette“ so schwer ist. Klar, dass dann einige Schüler die Kette auch mal anlegen durften.

Auch konnte die Frage beantwortet werden, warum die große Buche vor dem Rathaus weiß angestrichen wurde (Sonnenschutz für die empfindliche Rinde)!

Abschließend wurde die ganze Klasse für das nächste Jahr zur Besichtigung des Mühlenturmes eingeladen. Wir freuen uns jetzt schon!

Projekt „Auschwitz“ – Schaufenstergestaltung in der Buchhandlung Keuck

Schaufenstergestaltung in der Buchhandlung Keuck

 Die Schüler aus dem 10. Jahrgang haben sich am Projekttag „Auschwitz“ mit einer Installation für ein Schaufenster bei der Buchhandlung Keuck beschäftigt. Sie wollen mit ihrer Arbeit die Bürger Gelderns auf die Patenschaft der Realschule An der Fleuth für die Stolpersteine der Familie Gerson (Bahnhofstr. 36) aufmerksam machen.

Sie haben folgende Utensilien verwendet:

– Koffer -> Reise, Flucht, letztes Hab und Gut

– Steine -> Weg, jüdischer Friedhofsschmuck (Verwendung Erde und Himmel)

– umgewandelte Schilder -> Abtransport, kein Weg zurück

– Gipsmasken -> stellvertretend für die Familienmitglieder („Totenmasken“)

Als „eye-catcher“ ist eine gelbe Fahne mit Davidstern hergestellt worden, auf der die Schüler alle Begriffe zu dem Thema gesammelt haben. Diese Installation wird ab dem 28.Februar im Schaufenster bei Keuck zu sehen sein.