Fridaysforfuture in Geldern

Am Freitag den 17.5.2019 haben unsere Schülerinnen und Schüler Gelegenheit bekommen ein Teil der Fridaysforfuture-Bewegung zu sein.

Mit selbst gestalteten Plakaten haben besonders die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d auf die Probleme der Erderwärmung hingewiesen.

Einen kurzen Eindruck von der Demonstration gab es in der Lokalzeit des WDR vom 17.5.:

Lokalzeit

Fünfer machen „Frühjahrsputz“ rund um die Realschule

 

Nach dem Motto „Die Blumen kommen, der Müll muss gehen“ beteiligten sich unsere beiden Fünferklassen Anfang April am „Frühjahrsputz im Kreis Kleve“, einer Müllsammelaktion aus den Ortschaften des Kreises Kleve. Mit bunten Handschuhen ausgerüstet suchten und sammelten sie gemeinsam die achtlos weggeworfenen Hinterlassenschaften ihrer Mitmenschen im schulnahen Egmondpark. Viele staunten nicht schlecht über ihre Funde – und zwei Schüler wurden sogar noch zu „Igelrettern“.

Was so alles herumliegt…

… wollten manche SchülerInnen gar nicht glauben. Neben einer Vielzahl von Zigarettenkippen fanden sich auch diverse Verpackungen von Lebensmitteln aus dem Supermarkt, die scheinbar vor Ort verzehrt wurden. „Dabei stehen hier doch Mülleimer!“ entfuhr es einigen spontan.

Auch auf die Schattenseiten von Fast Food oder dem einen oder anderen Imbiss „to go“ wurden Schülerinnen aufmerksam: unglaublich große Mengen an Verpackungsmüll, der sich auch noch ganz in der Nähe des Ententeiches wiederfand und dort wohl einfach weggeworfen worden war.

Und auch „Wertstoffe“, die eigentlich noch zur Wiederverwendung taugen und damit zusätzlich die Umwelt entlasten könnten, zogen die fleißigen SchülerInnen aus den Büschen: Pfandflaschen und Papier (zum Beispiel in Form von Zeitungen). So aber belasteten sie nur die Natur. Obwohl die Grundstimmung der SchülerInnen gut und fröhlich war, verfinsterten sich einige Minen in Anbetracht solcher Funde.

Retter in der Not – und immer wieder Plastiktüten

Zu regelrechten Lebensrettern wurden wohl zwei der Fünftklässler, die in einem Gebüsch einen Igel entdeckten, der sich hoffnungslos in zwei Plastiktüten verfangen hatte. Mit etwas Geduld konnte das verängstigte Tier befreit werden und scheinbar erleichtert wieder seines Weges gehen. Die Plastiktüten wären wohl zu einer tödlichen Falle für das putzige Tier geworden, das im Handumdrehen die Herzen der Umstehenden gewonnen hatte.

Am Ende war die Aktion in mehrerlei Hinsicht ein voller Erfolg: Ganze 5 prall gefüllte Müllsäcke konnten im schulischen Müllcontainer entsorgt werden. Zurück blieben außerdem über 50 Fünftklässler, die noch etwas länger über den täglich anfallenden Müll nachgrübelten – was sich auch in den „Müllgedichten“ widerspiegeln sollte, die bei der Nachbereitung entstanden (eine Kostprobe folgt).

Die Kreis Kleve Abfallwirtschaft GmbH als Ausrichter der Aktion auf Kreisebene unterstützt auch das europaweite Projekt „Let’s clean up Europe“, das es sich zum Ziel gemacht hat, europaweit für Umwelt- und Naturschutz zu sensibilisieren.

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Assessment-Center die Zweite

Am 21.02. fand der zweite Durchgang des Projektes „Auswahlverfahren“ in den Räumen der Fa. Schaffrathmedien statt. Die infolge der grassierenden Erkältungs-welle sehr kleine, nur aus 5 TeilnehmerInnen bestehende Gruppe, erwiesen sich jedoch als sehr motiviert.

Im Verlauf eines Vorstellungsgesprächs, konnte die angehende Medizinische Fachangestellte, die ihren zukünftigen Ausbildungsbetrieb durch ihr Schülerbetriebspraktikum kennengelernt hatte, ihre Soft-Skills überzeugend darlegen. Auch ihr Migrationshintergrund hatte sich bereits als hilfreich erwiesen, konnte sie doch als Übersetzerin zwischen Patient und Arzt fungieren. Der Wunsch zunächst eine Ausbildung und Fachabitur zu machen, um gegebenenfalls später noch eine Weiterbildung als Medizinische OP-Assistentin anzuschließen, belegt eine zielorientierte und ehrgeizige Einstellung zur Berufswelt.

Der Wunsch KFZ-Mechatroniker war durch die Berufsfelderkundungen erstmalig geweckt worden. Ausgiebige Recherchen zum Berufsbild im  Politikunterricht hatten dann zur zielgerichteten Auswahl eines Praktikumsberufes und zur Festigung des Berufswunsches geführt. Bei der Auswahl eines geeigneten Ausbildungsbetriebes sollte nie die leichte und „entspannte“ Anfahrt ausschlaggebend sein. Auch auf die Frage, „Warum dann nicht auch eine Ausbildung als 2-Radmechatroniker in Betracht käme“, sollte wohlüberlegt beantwortet werden. Hier ist sicherlich der Umstand dass der gegenwärtige Erwerb des Mofa-Führerscheins und die Anschaffung eines Rollers nur  als ein Übergang zu komplexeren Herausforderungen zu sehen ist. Zu den Soft-Skills, die für einen zukünftigen KFZ-Mechatroniker wichtig sind, gehören sicherlich Sportlichkeit, technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen. Da ist es nicht so schlimm, wenn zu den eigenen Schwächen, eher mangelnde Englischkenntnisse zählen. Mit deutschen Autos muss man schließlich nicht Englisch sprechen! Wer berufliche Ziele hat sollte sie auch in einem Vorstellungsgespräch als solche formulieren. Den Werkstattleiter sollte man nicht durch abwarten – bis ein Platz frei wird – sondern aktiv anstreben. Hier kommt es auf die geeignete Wortwahl an, um in dieser Situation eine gute Figur zu machen. Dazu erhielten die TeilnehmerInnen wieder wertvolle Tipps von Frau Schoofs (Personalabteilung).

Im nachfolgenden Partnerinterview wurden innerhalb von 15 Minuten die Gründe für den Berufswunsch und die erforderlichen Soft-Skills erfragt und souverän präsentiert.

Das Thema der nachfolgenden Gruppendiskussion hatte einen realen Hintergrund. Die Auszubildenden eines Unternehmens sollten am „Tag der Ausbildung“ beim Berufskolleg Kontakt zu interessierten SchülerInnen knüpfen. Die gemeinsame Planung und Organisation dieses Vorhabens, erforderte konkrete Überlegungen, wie man interessierte Schulabgänger gezielt ansprechen und sie von dem eigenen Unternehmen und seinen Ausbildungsberufen begeistern kann. Der Zeitrahmen umfasste 25 Minuten, doch zuvor musste erst einmal eine gemeinsame Pause gemacht werden, um wieder geistig fit für kreative Gedanken sein zu können.
Zunächst galt es einen passenden Namen für das Unternehmen zu finden. Da „Apple“ bereits vergeben war, einigte man sich auf „FLEX“, mit dem Werbeslogan „Wir FLEXen auch Stahlbeton“. Eine Firma, die Maschinen, Werkzeuge und Baubedarf im Produktsortiment führt. Dem entsprechend werden Elektroniker, Lageristen, Mechatroniker, Technische Systemplaner, Kaufleute für Büromanagement und Fachkräfte für Gebäudereinigung dort ausgebildet. „Lockmittel“ sollten die gute Bezahlung, Weihnachts- und Urlaubsgeld, Überstundenbezahlung oder Freizeitausgleich und Möglichkeiten zum Auslandsaufenthalt sein. Der Hinweis auf die vielen Auszeichnungen bei der Ausbildung – alle AZUBIs schließen mit überdurchschnittlichen Ergebnissen ab – und die guten Chancen auf Übernahme nach der Ausbildung sollten das Interesse der Besucher wecken.

Zudem erhalten die AZUBIs Hilfe bei schulischen Problemen im Berufskolleg. Auch eine ansprechende Website mit zahlreichen Informationen und Auszeichnungen wurde als unbedingt erforderlich für die AZUBI-Akquise erachtet.

Von einer Gruppendiskussion im eigentlichen Sinne des Worte, konnte man nicht sprechen. Während die „alten Hasen“, d.h. die SchülerInnen, die bereits einen Ausbildungsplatz haben, wichtige Ideen einbrachten, verschriftlichen die anderen TeilnehmerInnen die Vorschläge und versuchten sich in einer kreativen Gestaltung. Die 25 Minuten waren dann auch sehr schnell vorüber und die Arbeit immer noch nicht erledigt, so dass bereits Überlegungen angestellt wurden, ob es nicht sinnvoller sei, direkt Insolvenz anzumelden. Auf den letzten Metern konnte dann aber doch ein Ergebnis präsentiert werden.

Mit großem Interesse verfolgten die SchülerInnen die Ausführungen von Frau Schoofs zu den Zielen einer solchen Gruppendiskussion, bei der in Abhängigkeit von der zu vergebenden Postion verschiedene Charaktere identifiziert werden können.

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Bei der sich anschließenden Postkorbübung musste eine Schulwoche in nur 15 Minuten geplant werden. Keine leichte Aufgabe, denn außer den Vorbereitungen auf einen Vokabeltest und eine Mathearbeit, mussten die Bewerbungsunterlagen für das heutige Projekt und die Fertigstellung einer Mind-Map für eine Expertenrunde zum Thema „Soft-Skills“ fertiggestellt werden. Daneben galt es familiäre Pflichten unterzubringen und Zeit für Kino, Freunde und Vereinssport einzuplanen. Jeder Teilnehmer musste hier seine eigenen Prioritäten setzen. Kann man den besten Freund an seinem Geburtstag versetzen, weil die Teilnahme am Training Voraussetzung für den Einsatz im Spiel am Wochenende ist? Überlegungen, statt seiner ein Double zum Training zu schicken bzw. den Trainer zu bestechen, wurden dann aber doch schnell verworfen. Dann doch lieber auf das Duschen nach dem Training verzichten! Wie lässt sich eine ganztägige Familienfeier verkürzen, wenn man sich schon nicht umgehen kann. Immerhin wird die Großmutter nur einmal 80 Jahre alt. 5 Stunden am Stück für die Mathearbeit lernen, der Mathelehrer wird sich freuen, aber ist dies realistisch? Dann doch lieber auf eine Stunde Schlaf verzichten und vor der Schule noch einmal ins Heft schauen.

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Die Einzelpräsentationen der mitgebrachten Lieblingsgegenstände (Handys, Kreditkarte, Schoko-Ticket und Kopfhörer) bildete den Abschluss des Projekttages.

Die Kreativität dieser Gruppe zeigte sich in den liebevoll gestalteten Plakaten und überzeugend vorgebrachten technischen und ökonomischen Verkaufsargumenten, die sicher das Interesse jedes Kunden geweckt hätten.

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Das Feedback der TeilnehmerInnen war einhellig. Der Projekttag war sehr kurzweilig und die ausgewählten Übungen haben viel Spaß gemacht. Eine rundum gute Vorbereitung auf zukünftige Bewerbungsverfahren.

Susanne Schmidt

 

Realschüler übergeben Spenden an das Friedensdorf

Eine kleine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse der Realschule An der Fleuth besuchte mit ihren SV-Lehrerinnen Frau Staschok und Frau Deutscher das Friedensdorf in Oberhausen. Dabei informierten sie sich über die Arbeit der Hilfsorganisation und überbrachten Spenden, die alle Klassen der Schule im Vorfeld gesammelt hatten. So erhielten schwer kranke Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten viele Kleider- und Spielzeugspenden. Die Realschülerinnen und -schüler fuhren mit ihren Lehrerinnen tief bewegt zurück nach Geldern. Für alle steht fest: Das Lachen der kleinen Patienten im Friedensdorf ist Motivation genug, um die Spendenaktion der letzten Jahre auszubauen.

Valentinstag

Welcher Tag wäre nicht besser dafür geeignet aus unseren Realschülerinnen und Realschülern die Bachlorette bzw. den Bachelor zu machen als der Valentinstag?

Am 14. Februar verteilte die Schülervertretung der Realschule An der Fleuth insgesamt 150 Rosen. Die Rosen wurden vorher von den Schülerinnen und Schülern bestellt, um damit ihrem Liebsten bzw. ihrer Liebsten eine Freude zu machen. Aber auch die Freundschaft, die Dankbarkeit und die Loyalität zwischen den Schülerinnen und Schülern wurde in verschiedenen Botschaften gewürdigt. Selbst das Schulpersonal und die Lehrerinnen und Lehrer wurden mit Rosen überrascht,  die teils lustige Anekdoten, teils Würdigung für die geleistete Arbeit überbrachten.

Weihnachtsbasar

Am Freitag, 14. Dezember 2018, führt die Realschule An der Fleuth zwischen 14 Uhr und 17 Uhr ihren traditionellen Weihnachtsbasar durch. Dazu sind alle Interessierten, besonders auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4 der Grundschulen Gelderns und der Umgebung mit Ihren Eltern herzlich eingeladen, welche sich im Vorfeld der Anmeldung an weiterführenden Schulen den Standort Fleuth und das Schulleben an der Realschule An der Fleuth anschauen möchten.

Es erwartet Sie neben kulinarischen Köstlichkeiten ein Tannenbaumverkauf sowie Stände mit selbstgebastelten und selbstgebauten Dekoartikeln für die Weihnachtszeit.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

RR W. Schönherr (Schulleiter)

 

Nikolaus an der RSADF

Nikolaus an der Realschule An der Fleuth

Von drauß vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen es weihnachtet sehr.

Wer kennt dieses schöne Gedicht nicht?

In diesem Jahr kam der Nikolaus mit seinem Gehilfen in die Realschule An der Fleuth, um die vielen Schülerinnen und Schüler zu besuchen.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Schülervertretung wurden Nikolaussäcke mit Nikoläusen, Mandarinen und Nüssen an die Klassen verteilt.

Ausgezeichnete Martinslaternen!

Mit viel Fleiß und Eifer haben unsere Fünftklässler – unterstützt von den KunstlehrerInnen – auch in diesem Jahr wieder Laternen für den Gelderner Martinszug gebastelt. Die kreativsten Fackeln nahmen am Laternenwettbewerb der Sparkasse teil. Und die Mühe hat sich gelohnt: Die Klasse 5a hat mit ihren Kunstwerken den dritten Platz in der Kategorie „weiterführende Schulen“ gewonnen und freut sich über ein Preisgeld von 30 Euro, das der Klassenkasse zugute kommt.

 

Abenteuerliche Klassenfahrt nach Oberstdorf

Vom 24.09. bis zum 28.09.2018 unternahmen unter dem Motto „Abenteuerprogramm“ die drei Klassen 10 b, c und f eine Klassenfahrt nach Oberstdorf. Das Programm war etwas für Hartgesottene:

Klettern in den Felsen, über Schluchten und ein Sprung von einer Brücke aus 42 Metern Höhe in die Tiefe. Das war für viele Schülerinnen und Schüler eine aufregende Sache und viele haben ihre Höhenangst überwunden.

Am nächsten Tag stand Wildwasser-Paddeln auf der Iller auf dem Programm. Am Morgen hatte es schon gefroren. Beim Anziehen der Neopren-Kleidung war es 5 Grad Celsius und somit sehr kalt. Auch das Wasser hatte 5 Grad Kälte. Viele Schüler und auch einige Lehrer sind mit dem Kanu gekentert! Aber der Spaß an der Sache hat überwogen.

Auch eine Wanderung durch die Breitachklamm und durchs Kleinwalsertal stand auf dem Programm. Die 20 km Wanderung war schön und anstrengend, aber bei Sonnenschein konnte man das schöne Tal genießen. Die Fahrt mit der Sommerrodelbahn brachte eine verdiente Abwechslung!

Durch die schönen Zimmer und das üppige und leckere Essen ist die Zeit wie im Fluge vergangen. Auf den Zimmern wurde WII oder PS4 gespielt, im Speisesaal wurde gesungen – es war eine rundherum schöne Abschlussfahrt! Organisiert wurde die Klassenfahrt von Claudia Meyer und Rüdiger Germer, zusammen mit Sabine Eschweiler, Dirk Brockmanns, Carola Schalück und Susanna Berthin.

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Rüdiger Germer