Fridaysforfuture in Geldern

Am Freitag den 17.5.2019 haben unsere Schülerinnen und Schüler Gelegenheit bekommen ein Teil der Fridaysforfuture-Bewegung zu sein.

Mit selbst gestalteten Plakaten haben besonders die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d auf die Probleme der Erderwärmung hingewiesen.

Einen kurzen Eindruck von der Demonstration gab es in der Lokalzeit des WDR vom 17.5.:

Lokalzeit

SpardaSpendenWahl – Jede Stimme zählt

Mit unserer neuen Forscherklasse nehmen wir an einem Wettbewerb der Sparda-Bank teil.

In diesem Wettbewerb sollen Projekte aus den Bereichen Technik, Wissenschaft, Umwelt, Forschung und Digitalisierung gefördert werden. Insgesamt werden 200 Schulen mit insgesamt 400.000 € unterstützt.

So funktioniert die Abstimmung:
„Vom 7. Mai bis zum 6. Juni 2019 kann jede/r kostenlos mitentscheiden, welche Projekte gefördert werden. Es wird online mittels einer SMS-Verifizierung abgestimmt: Dazu wird im jeweiligen Profil die Mobilfunknummer eingegeben. An diese wird eine SMS mit drei Abstimmcodes versendet, die jeweils einer Stimme entsprechen. Sie sind für 48 Stunden gültig.“

Der Link Link zur Abstimmung:

Abstimmung

Nähere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier:

Info´s zum Wettbewerb

Fünfer machen „Frühjahrsputz“ rund um die Realschule

 

Nach dem Motto „Die Blumen kommen, der Müll muss gehen“ beteiligten sich unsere beiden Fünferklassen Anfang April am „Frühjahrsputz im Kreis Kleve“, einer Müllsammelaktion aus den Ortschaften des Kreises Kleve. Mit bunten Handschuhen ausgerüstet suchten und sammelten sie gemeinsam die achtlos weggeworfenen Hinterlassenschaften ihrer Mitmenschen im schulnahen Egmondpark. Viele staunten nicht schlecht über ihre Funde – und zwei Schüler wurden sogar noch zu „Igelrettern“.

Was so alles herumliegt…

… wollten manche SchülerInnen gar nicht glauben. Neben einer Vielzahl von Zigarettenkippen fanden sich auch diverse Verpackungen von Lebensmitteln aus dem Supermarkt, die scheinbar vor Ort verzehrt wurden. „Dabei stehen hier doch Mülleimer!“ entfuhr es einigen spontan.

Auch auf die Schattenseiten von Fast Food oder dem einen oder anderen Imbiss „to go“ wurden Schülerinnen aufmerksam: unglaublich große Mengen an Verpackungsmüll, der sich auch noch ganz in der Nähe des Ententeiches wiederfand und dort wohl einfach weggeworfen worden war.

Und auch „Wertstoffe“, die eigentlich noch zur Wiederverwendung taugen und damit zusätzlich die Umwelt entlasten könnten, zogen die fleißigen SchülerInnen aus den Büschen: Pfandflaschen und Papier (zum Beispiel in Form von Zeitungen). So aber belasteten sie nur die Natur. Obwohl die Grundstimmung der SchülerInnen gut und fröhlich war, verfinsterten sich einige Minen in Anbetracht solcher Funde.

Retter in der Not – und immer wieder Plastiktüten

Zu regelrechten Lebensrettern wurden wohl zwei der Fünftklässler, die in einem Gebüsch einen Igel entdeckten, der sich hoffnungslos in zwei Plastiktüten verfangen hatte. Mit etwas Geduld konnte das verängstigte Tier befreit werden und scheinbar erleichtert wieder seines Weges gehen. Die Plastiktüten wären wohl zu einer tödlichen Falle für das putzige Tier geworden, das im Handumdrehen die Herzen der Umstehenden gewonnen hatte.

Am Ende war die Aktion in mehrerlei Hinsicht ein voller Erfolg: Ganze 5 prall gefüllte Müllsäcke konnten im schulischen Müllcontainer entsorgt werden. Zurück blieben außerdem über 50 Fünftklässler, die noch etwas länger über den täglich anfallenden Müll nachgrübelten – was sich auch in den „Müllgedichten“ widerspiegeln sollte, die bei der Nachbereitung entstanden (eine Kostprobe folgt).

Die Kreis Kleve Abfallwirtschaft GmbH als Ausrichter der Aktion auf Kreisebene unterstützt auch das europaweite Projekt „Let’s clean up Europe“, das es sich zum Ziel gemacht hat, europaweit für Umwelt- und Naturschutz zu sensibilisieren.

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Erkundungsgang durch Kafarnaum

Auch das Fach Religion hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert. In der Regel wird es in der 5. und in der 6. Jahrgangsstufe mit 2 Stunden, später dann in den Klasse 7 bis 10 mit einer Stunde pro Woche unterrichtet.

Die Themen sind so zusammengestellt, dass die Schülerinnen und Schüler sich selbst und ihren Glauben besser verstehen lernen, wobei die Lernprozesse sehr schülerzentriert und sehr empathisch angelegt sind. So steht in der 6. Jahrgangsstufe nicht nur das Thema „Vorbilder“ auf dem Lehrplan, die Themen „Taufe“ und „Jesus“  sowie „das Judentum“ werden ebenfalls behandelt.

Zur Einführung in die Themengebiete „Jesus“ und „Das Judentum“ bieten die Religionslehrerinnen schon seit einigen Jahren das Lesen der Lektüre „Benjamin und Julius“ an. In diesem Taschenbuch nimmt der jüdische Junge Benjamin den römischen Jungen Julius mit auf einen Erkundungsgang durch Kafarnaum, der Heimatstadt von Benjamin. Mit der Person „Jeschua“ lernen die beiden Freunde, die eigentlich keine Freunde sein dürfen, den biblischen Jesus kennen, und das in einer Erzählweise, die sehr großes  Interesse und auch sehr große Sympathie erweckt.

Am eifrigsten ist die Lerngruppe dann, wenn sie eine Stadt in Palästina zur Zeit Jesu nachbasteln dürfen. Zu ihr gehören dann die gesamten Personen, die Gebäude und die Arbeitsvorgänge, die die Schülerinnen und Schüler während des Lesens der Lektüre kennengelernt haben. Auf diesem Foto zeigen einige der Schülergruppen die Landschaften, die sie mit großer Freude in Gruppenarbeit errichtet haben.

Technik ist keine Männerdomäne

Diese Erfahrung machten 25 Mädchen der Realschule An der Fleuth die am Projekt Mädchen in Technik (MiT) des Berufskollegs Geldern teilnahmen.

Im Rahmen der Initiative Zukunft durch Innovation (zdi) der Hochschule Rhein-Waal konnten am 13. Februar 2019 die SchülerInnen erneut (das Projekt wurde bereits zum 12. Mal durchgeführt) unter Beweis stellen dass sie technikaffin und in technischen Bildungsgängen bzw. Berufen ebenso begabt sind wie Jungen. Wie in jedem Jahr stellte die Realschule An der Fleuth wieder das Gros der Teilnehmerinnen.

An diesem Tag standen praxisnahe und handlungsorientierten Erfahrungen in verschiedenen MINT-Fächern auf dem Stundenplan. Die Bezeichnung MINT steht für die Begriffe Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaft und Technik, allesamt Berufsbereiche, die einerseits gute Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen ermöglichen, andererseits  durch Fachkräftemangel gekennzeichnet sind.

Nach der offiziellen Begrüßung durch Schulleiter Andreas Boland im Selbstlernzentrum, wurden die Teilnehmerinnen in 6 Kleingruppen aufgeteilt, die die Bereiche Metalltechnik, Elektrotechnik, Holztechnik, KfZ-Technik, Chemie und Physik durchliefen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung durften die Mädchen selbst „Hand anlegen“.

In der Metallwerkstatt wurden die Schülerinnen zunächst in die Handhabung verschiedener Werkzeuge eingewiesen, bevor sie Schritt für Schritt einen Kleiderhaken anfertigten.

Wie installiert man eine Wechselschaltung, wie sie in jedem Haushalt vorzufinden ist? Mittels Schraubendreher und Klemmen galt es im Elektrotechnikraum die Theorie in die Praxis umzusetzen.

 

Eine Grillzange herzustellen, war die Aufgabe in der Holzwerkstatt, hier galt es handwerkliches Geschick zu entwickeln, schließlich steht die nächste Grillsaison bevor.

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Dass auch Mädchen als KfZ-Mechatroniker ihren Mann stehen können, erlebten die Teilnehmerinnen beim Reifenwechsel und der Prüfung der Bremswirkung. Zudem wird die Fehlersuche heute durch den Computer unterstützt, was die Arbeit in der KfZ-Werkstatt erheblich erleichtert.

Kraft hat nicht nur etwas mit Muskeln zu tun sondern auch viel mit Köpfchen. Diese Erfahrung machen die Mädchen im Physikraum, bei der Einführung in die Hebelgesetze, deren kraftsparende Wirkung dort veranschaulicht wurde.

Die letzte Station an diesem Projekttag war der Chemieraum. Hier wurde unter fachmännischer Leitung Lipgloss hergestellt. Je nach individuellen Vorlieben mit oder ohne Pigment bzw. mit Papaya-, Wildkirsch- oder Zitronenaroma. Hier war Entscheidungsfreudigkeit gefragt.

Dass Technik in jedem Falle auch etwas für Mädchen sein kann, stand bei allen Teilnehmerinnen nach diesem abwechslungsreichen und interessanten Tag fest. Neben dem Umstand, dass alle Mädchen am Ende dieses Praxistages ein Valentinsgeschenk mit nach Hause nehmen konnten, hat das Projekt in jedem Falle dazu beigetragen, dass eigene Berufswahlspektrum um die MINT-Komponente zu erweitern.

Die nächste Station im Berufsorientierungsprozess ist das Schülerbetriebspraktikum. In der Zeit vom 02.05. bis 17.05.2019 werden alle SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 ihre eigenen Fähigkeiten mit den Anforderungen der Berufswelt abgleichen und hoffentlich ihrem Traumberuf einen Stück näher kommen.

In der Klasse 10 rundet das Angebot der Teilnahme an einem Schnupper-Workshop am Berufskolleg in Geldern die Berufsorientierung an der Realschule An der Fleuth ab, so dass eine bewusste Entscheidung zum „Anschluss nach dem Abschluss“ getroffen werden kann.

Susanne Schmidt

 

Assessment-Center die Zweite

Am 21.02. fand der zweite Durchgang des Projektes „Auswahlverfahren“ in den Räumen der Fa. Schaffrathmedien statt. Die infolge der grassierenden Erkältungs-welle sehr kleine, nur aus 5 TeilnehmerInnen bestehende Gruppe, erwiesen sich jedoch als sehr motiviert.

Im Verlauf eines Vorstellungsgesprächs, konnte die angehende Medizinische Fachangestellte, die ihren zukünftigen Ausbildungsbetrieb durch ihr Schülerbetriebspraktikum kennengelernt hatte, ihre Soft-Skills überzeugend darlegen. Auch ihr Migrationshintergrund hatte sich bereits als hilfreich erwiesen, konnte sie doch als Übersetzerin zwischen Patient und Arzt fungieren. Der Wunsch zunächst eine Ausbildung und Fachabitur zu machen, um gegebenenfalls später noch eine Weiterbildung als Medizinische OP-Assistentin anzuschließen, belegt eine zielorientierte und ehrgeizige Einstellung zur Berufswelt.

Der Wunsch KFZ-Mechatroniker war durch die Berufsfelderkundungen erstmalig geweckt worden. Ausgiebige Recherchen zum Berufsbild im  Politikunterricht hatten dann zur zielgerichteten Auswahl eines Praktikumsberufes und zur Festigung des Berufswunsches geführt. Bei der Auswahl eines geeigneten Ausbildungsbetriebes sollte nie die leichte und „entspannte“ Anfahrt ausschlaggebend sein. Auch auf die Frage, „Warum dann nicht auch eine Ausbildung als 2-Radmechatroniker in Betracht käme“, sollte wohlüberlegt beantwortet werden. Hier ist sicherlich der Umstand dass der gegenwärtige Erwerb des Mofa-Führerscheins und die Anschaffung eines Rollers nur  als ein Übergang zu komplexeren Herausforderungen zu sehen ist. Zu den Soft-Skills, die für einen zukünftigen KFZ-Mechatroniker wichtig sind, gehören sicherlich Sportlichkeit, technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen. Da ist es nicht so schlimm, wenn zu den eigenen Schwächen, eher mangelnde Englischkenntnisse zählen. Mit deutschen Autos muss man schließlich nicht Englisch sprechen! Wer berufliche Ziele hat sollte sie auch in einem Vorstellungsgespräch als solche formulieren. Den Werkstattleiter sollte man nicht durch abwarten – bis ein Platz frei wird – sondern aktiv anstreben. Hier kommt es auf die geeignete Wortwahl an, um in dieser Situation eine gute Figur zu machen. Dazu erhielten die TeilnehmerInnen wieder wertvolle Tipps von Frau Schoofs (Personalabteilung).

Im nachfolgenden Partnerinterview wurden innerhalb von 15 Minuten die Gründe für den Berufswunsch und die erforderlichen Soft-Skills erfragt und souverän präsentiert.

Das Thema der nachfolgenden Gruppendiskussion hatte einen realen Hintergrund. Die Auszubildenden eines Unternehmens sollten am „Tag der Ausbildung“ beim Berufskolleg Kontakt zu interessierten SchülerInnen knüpfen. Die gemeinsame Planung und Organisation dieses Vorhabens, erforderte konkrete Überlegungen, wie man interessierte Schulabgänger gezielt ansprechen und sie von dem eigenen Unternehmen und seinen Ausbildungsberufen begeistern kann. Der Zeitrahmen umfasste 25 Minuten, doch zuvor musste erst einmal eine gemeinsame Pause gemacht werden, um wieder geistig fit für kreative Gedanken sein zu können.
Zunächst galt es einen passenden Namen für das Unternehmen zu finden. Da „Apple“ bereits vergeben war, einigte man sich auf „FLEX“, mit dem Werbeslogan „Wir FLEXen auch Stahlbeton“. Eine Firma, die Maschinen, Werkzeuge und Baubedarf im Produktsortiment führt. Dem entsprechend werden Elektroniker, Lageristen, Mechatroniker, Technische Systemplaner, Kaufleute für Büromanagement und Fachkräfte für Gebäudereinigung dort ausgebildet. „Lockmittel“ sollten die gute Bezahlung, Weihnachts- und Urlaubsgeld, Überstundenbezahlung oder Freizeitausgleich und Möglichkeiten zum Auslandsaufenthalt sein. Der Hinweis auf die vielen Auszeichnungen bei der Ausbildung – alle AZUBIs schließen mit überdurchschnittlichen Ergebnissen ab – und die guten Chancen auf Übernahme nach der Ausbildung sollten das Interesse der Besucher wecken.

Zudem erhalten die AZUBIs Hilfe bei schulischen Problemen im Berufskolleg. Auch eine ansprechende Website mit zahlreichen Informationen und Auszeichnungen wurde als unbedingt erforderlich für die AZUBI-Akquise erachtet.

Von einer Gruppendiskussion im eigentlichen Sinne des Worte, konnte man nicht sprechen. Während die „alten Hasen“, d.h. die SchülerInnen, die bereits einen Ausbildungsplatz haben, wichtige Ideen einbrachten, verschriftlichen die anderen TeilnehmerInnen die Vorschläge und versuchten sich in einer kreativen Gestaltung. Die 25 Minuten waren dann auch sehr schnell vorüber und die Arbeit immer noch nicht erledigt, so dass bereits Überlegungen angestellt wurden, ob es nicht sinnvoller sei, direkt Insolvenz anzumelden. Auf den letzten Metern konnte dann aber doch ein Ergebnis präsentiert werden.

Mit großem Interesse verfolgten die SchülerInnen die Ausführungen von Frau Schoofs zu den Zielen einer solchen Gruppendiskussion, bei der in Abhängigkeit von der zu vergebenden Postion verschiedene Charaktere identifiziert werden können.

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Bei der sich anschließenden Postkorbübung musste eine Schulwoche in nur 15 Minuten geplant werden. Keine leichte Aufgabe, denn außer den Vorbereitungen auf einen Vokabeltest und eine Mathearbeit, mussten die Bewerbungsunterlagen für das heutige Projekt und die Fertigstellung einer Mind-Map für eine Expertenrunde zum Thema „Soft-Skills“ fertiggestellt werden. Daneben galt es familiäre Pflichten unterzubringen und Zeit für Kino, Freunde und Vereinssport einzuplanen. Jeder Teilnehmer musste hier seine eigenen Prioritäten setzen. Kann man den besten Freund an seinem Geburtstag versetzen, weil die Teilnahme am Training Voraussetzung für den Einsatz im Spiel am Wochenende ist? Überlegungen, statt seiner ein Double zum Training zu schicken bzw. den Trainer zu bestechen, wurden dann aber doch schnell verworfen. Dann doch lieber auf das Duschen nach dem Training verzichten! Wie lässt sich eine ganztägige Familienfeier verkürzen, wenn man sich schon nicht umgehen kann. Immerhin wird die Großmutter nur einmal 80 Jahre alt. 5 Stunden am Stück für die Mathearbeit lernen, der Mathelehrer wird sich freuen, aber ist dies realistisch? Dann doch lieber auf eine Stunde Schlaf verzichten und vor der Schule noch einmal ins Heft schauen.

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Die Einzelpräsentationen der mitgebrachten Lieblingsgegenstände (Handys, Kreditkarte, Schoko-Ticket und Kopfhörer) bildete den Abschluss des Projekttages.

Die Kreativität dieser Gruppe zeigte sich in den liebevoll gestalteten Plakaten und überzeugend vorgebrachten technischen und ökonomischen Verkaufsargumenten, die sicher das Interesse jedes Kunden geweckt hätten.

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Das Feedback der TeilnehmerInnen war einhellig. Der Projekttag war sehr kurzweilig und die ausgewählten Übungen haben viel Spaß gemacht. Eine rundum gute Vorbereitung auf zukünftige Bewerbungsverfahren.

Susanne Schmidt

 

Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen

Realschule An der Fleuth

Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen

Im 20. Jahr ihres Bestehens ist die Realschule An der Fleuth mittlerweile weit über die Stadtgrenze Gelderns hinaus zu einem gefragten Erfolgsmodell einer weiterführenden Schule geworden. So ist sie im Südkreis Kleve neben der Liebfrauen-Realschule für Mädchen die einzige Realschule, die weiterhin besteht und auch im neuen Schuljahr Schülerinnen und Schüler aufnimmt. Getreu dem Motto “gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen” ist es das vorrangige Ziel, in konstruktiver Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern, alle Schülerinnen und Schüler als eigenständige Persönlichkeiten auf den weiteren Lebensweg vorzubereiten – sei es der Start in die Berufsausbildung oder der Übergang in die gymnasiale Oberstufe.

Dafür ist die Realschule An der Fleuth gut aufgestellt und verfügt über zahlreiche Erfahrungen darin, wie sie die selbst gesteckten Ziele auf dem besten Weg erreichen kann. Ganze 65% der SchülerInnen des Abschlussjahrgangs 2018 verließen die Realschule mit der Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Seit dem Jahr 2015 verfügt die Schule über zwei Standorte: Am Standort Fleuth (nördlicher Stadtrand) werden derzeit die Jahrgangsstufen 5-7 unterrichtet, am innerstädtischen Standort Westwall die Klassen 8-10. Derzeit werden 710 Schülerinnen und Schüler in 26 Klassen von 53 Lehrerinnen und Lehrern sowie drei LehramtsanwärterInnen und zwei Sonderschulpädagoginnen unterrichtet. Fest zum Team gehören auch zwei Schulsozialarbeiterinnen, deren Aufgabenbereich sich auf Einzelfallhilfe, Projektarbeit und Beratung für SchülerInnen und Erziehungsberechtigte in verschiedenen Lebenssituationen erstreckt.

Bewährtes fortsetzen, Neues angehen – “Profilklassen” und Medienkonzept

Trotz aller Erfahrung gibt es nicht einfach ein “weiter so”. Die Unterrichtskonzepte werden durch die Lehrerschaft unter konstruktiver Mitwirkung von Elternvertretern fortwährend kritisch evaluiert und den neuen Erfordernissen angepasst. Verfahren, die sich bewährt haben, werden fortgesetzt, manches wird neu erprobt und übernommen, falls es sich bewährt hat.

So wird es an der Realschule An der Fleuth ab dem Schuljahr 2019/2020 erstmalig sogenannte “Profilklassen” geben. Diese bieten den neuen Fünfern die Möglichkeit, sich wöchentlich an zwei Unterrichtsstunden je nach Interesse und Begabung als “Sportler”, als “Kreative” oder als “Forscher” zu betätigen. Zusammen mit “Gleichgesinnten” entdecken die Schüler Neues, erreichen gemeinsam Ziele und erfahren Erfolge. Das ist gut für das Selbstbewusstsein und die Zielstrebigkeit des Einzelnen, aber auch für die Klassengemeinschaft und die fachliche Kompetenz im Profilfach. Bei der Schulanmeldung werden die neuen SchülerInnen nach ihren persönlichen Talenten, Vorlieben, Hobbies und Interessen gefragt und können Wünsche äußern.

Neue Medien

Ein weiteres Beispiel für Innovationen ist die zunehmende Einbeziehung moderner Medien in den Unterricht. Smartphones und Rechner werden im Unterricht immer notwendiger und inzwischen in jedem Unterrichtsfach verstärkt eingesetzt. So erwerben die SchülerInnen die heute so notwendige Sachkompetenz bei Recherchen, aber auch die Urteils- und Handlungskompetenz im Umgang mit dem Internet und sozialen Medien.

Vorbereitung auf das Leben – Anschlüsse und Abschlüsse

Sehr frühzeitig – mehrere Jahre vor dem Schulabschluss – lenkt die Realschule den Blick ihrer Schülerinnen und Schüler auf die Zeit “nach der Klasse 10” und beginnt eine zielgerichtete Vorbereitung auf die möglichen schulischen Abschlüsse (Fachoberschulreife bzw. Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk zum Besuch der gymnasialen Oberstufe). Durch die Teilnahme am Landesprojekt “KAoA” (“Kein Abschluss ohne Anschluss”) erhalten die Schülerinnen und Schüler frühzeitig durch vielfältige Angebote (Beratungen, Unterrichtseinheiten, Praktikum) vertiefte Einblicke in die Berufswelt, die zu einer gezielten, sorgfältig abgewogenen Berufswahlentscheidung führen.

Gleichberechtigte Ziele der Schule sind neben der Förderung von Begabungen aber auch die Vermittlung von Werten. Das fachliche Lernen, qualifizierter Unterricht, Wissensvermittlung durch klassische und aktuelle Methoden und Medien, die Ausbildung von Schlüsselqualifikationen, das Einüben selbstständiger Lernformen stehen somit dem sozialen Lernen, dem Erkennen der eigenen Rolle und Persönlichkeit sowie dem Anerkennen und Einhalten von Regeln und dem Erlernen von demokratischem Verhalten gegenüber.

Fachkundig, fair, familiär – “sanfter Beginn” und Neigungsdifferenzierung

Ein zentraler Baustein der Schulphilosophie ist es, dass die neuen Fünftklässler schrittweise und behutsam von der Grundschule an das große System einer Realschule herangeführt werden. Dazu wird an die Arbeit der Grundschulen mit vertrauten Formen des Lernens angeknüpft, bevor diese schrittweise erweitert werden. Die tägliche, qualifizierte Hausaufgabenbetreuung an den Nachmittagen, eine spezielle Förderung in den Hauptfächern sowie eine umfangreiche LRS-Förderung ergänzen das Angebot. Gemeinsame Aktionen der Fünftklässler wie die Baumpflanzaktion, die gemeinsame Teilnahme am Gelderner Laternenwettbewerb und Martinszug, eine “Ballonaktion” oder die Weihnachtsfeier stärken gerade zu Beginn der Schulzeit die Klassengemeinschaften und das “Wir-Gefühl”. (Mehr dazu auf der eigenen Homepage der Fünftklässler, die über die Schulhomepage www.realschuleanderfleuth.de zu erreichen ist.)

Gerade in den unteren Klassenstufen hegen viele Eltern den Wunsch, dass ihre Kinder am Nachmittag zu Hause sind und ihre Freizeit frei gestalten können. Die Realschule ist keine Ganztagsschule (erst ab Klasse 7 kommt ein Tag pro Woche mit Nachmittagsunterricht hinzu) und kommt daher diesem Wunsch entgegen. Wer seine Freizeit gerne mit Schulfreunden verbringt, kann dies in einer der zahlreichen Arbeitsgemeinschaften (Reiten, Mofa-Kurs, Golf, Schulgarten u.v.m.) tun.

Als Fremdsprache werden ab Klasse 7 Niederländisch und Französisch angeboten, etwa um auf den möglichen späteren Arbeitsmarkt oder Hochschulstandorte in Grenznähe vorzubereiten. Hinzu kommen wählbare Neigungsfächer wie Technik, Informatik und Sozialwissenschaften.

Die “Schulfamilie” wird komplettiert durch eine aktive Elternschaft, die durch die Schulmitwirkungsgremien wie Schulpflegschaft und Schulkonferenz immer ein belebender Faktor ist sowie durch einen engagierten Förderverein. Gemeinsame Vorhaben wie der jährliche inzwischen schon traditionelle Weihnachtsbasar wären ohne die immer wieder tatkräftige Unterstützung schlichtweg nicht möglich.

Wer Teil dieser Schulfamilie werden möchte, ist jederzeit herzlich zu einem Besuch eingeladen. Die Schulanmeldung von aktuellen Viertklässlern für das kommende Schuljahr 2019/20 ist während der Anmeldezeiten am Standort Fleuth (Königsberger Str. 60) möglich:

Anmeldetermine

Montag, 25.02.2019 und Dienstag, 26.02.2019: von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr

Mittwoch, 27.02.2019: von 8 Uhr bis 13 Uhr und von 14 Uhr bis 16 Uhr

Fünftklässler mit viel Spaß bei der “Ballonaktion”. Jede fünfte Klasse lässt zum Abschluss der Unterrichtsreihe “Briefe schreiben” einen Klassenbrief an einem Ballon in die Luft steigen. Welcher Ballon fliegt wohl am weitesten??

Information:

Die Realschule An der Fleuth wurde erst im Dezember 2017 einer umfassenden Qualitätsanalyse durch das Land NRW unterzogen. Dabei wurden besonders positiv hervorgehoben:

  • der Teamgeist und das exzellente Schulklima,
  • dass es klare und transparente Leistungserwartungen gibt,
  • dass außergewöhnliche Schülerleistungen anerkannt und so alle dazu motiviert werden, sich anzustrengen (“Stunde der Sieger”),
  • dass es klare Schulregeln gibt und auf deren Einhaltung geachtet wird,
  • dass immer das einzelne Kind als Mensch im Blick ist.

Realschüler übergeben Spenden an das Friedensdorf

Eine kleine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse der Realschule An der Fleuth besuchte mit ihren SV-Lehrerinnen Frau Staschok und Frau Deutscher das Friedensdorf in Oberhausen. Dabei informierten sie sich über die Arbeit der Hilfsorganisation und überbrachten Spenden, die alle Klassen der Schule im Vorfeld gesammelt hatten. So erhielten schwer kranke Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten viele Kleider- und Spielzeugspenden. Die Realschülerinnen und -schüler fuhren mit ihren Lehrerinnen tief bewegt zurück nach Geldern. Für alle steht fest: Das Lachen der kleinen Patienten im Friedensdorf ist Motivation genug, um die Spendenaktion der letzten Jahre auszubauen.

Profilklassen in der Klasse 5

Neu ab dem Schuljahr 2019/20: Profilklassen – Neigungsdifferenzierung in Klasse 5/6

Getreu dem Motto „Bewährtes fortsetzen. Neues angehen.“ wird es an der Realschule An der Fleuth ab dem Schuljahr 2019/20 erstmalig sogenannte „Profilklassen“ geben. Diese bieten den neuen Fünfern die Möglichkeit, sich wöchentlich an zwei Unterrichtsstunden je nach Interesse und Begabung als „Sportler“, als „Kreative“ oder als „Forscher“ zu betätigen.

Gemeinsam Wege gehen und Ziele erreichen

Zusammen mit „Gleichgesinnten“ entdecken die SchülerInnen zusammen Neues, erreichen gemeinsame Ziele und erfahren Erfolge. Das ist gut für das Selbstbewusstsein und die Zielstrebigkeit des einzelnen, aber auch für die Klassengemeinschaft – und für die fachliche Kompetenz im Profilfach. Die Gemeinschaftserlebnisse erleichtern den SchülerInnen zugleich auch ihre ersten Schritte an der „neuen“ Schule.
Um Schülern und Lehrern im Profilfach etwas mehr Freiheiten zu gewähren, werden die Leistungen durch einen Zeugnisvermerk dokumentiert – nicht durch eine Schulnote im Fach.

 

Projektförmiges Arbeiten

Die Besonderheit der Profilfächer kommt auch in der Arbeitsweise zum Ausdruck: So werden die SchülerInnen oft freier an Projekten arbeiten als das im „klassischen“ Unterricht der Fall ist. So werden sie stärker in die Gestaltung und Planung des weiteren Verlaufs einbezogen und können ihre Interessen in besonderer Weise einbringen.
Die zwei „Profilstunden“ werden fest im wöchentlichen Stundenplan verankert sein und im Vormittagsbereich liegen. In den restlichen 28 Wochenstunden werden alle restlichen, bekannten Fächer unterrichtet.

Hier sind einige Beispiele für Projekte in den jeweiligen Profilklassen:

Interessen und Fähigkeiten der SchülerInnen werden berücksichtigt

Bei der Entscheidung darüber, welcher Schüler welcher Klasse angehören soll, spielen viele Überlegungen eine Rolle. An erster Stelle werden die Wünsche der Kinder selbst berücksichtigt, die bei der Anmeldung geäußert werden. Hinzu kommen aber auch pädagogische sowie organisatorische Erwägungen und Notwendigkeiten wie zum Beispiel die Geschlechterverteilung oder der Wohnort.

 

 

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